|
Entwurfsvariante
vom 20.07.2002
Wintergarten voll verglast, die Mauer
auf der Suedseite entfällt, zu Gunsten eines breiteren Rundumblicks.
erstellt
am 06.05.2002
Ausschreibung
vom 31.5.02

Zweipersonenhaus mit Büro
Wohnung 95m², Büro 25m²
Zusammen mit den zeitgemäß eingestellten und künstlerisch
engagierten Bauherren wurde ein Raumprogramm entwickelt, daß in erster
Linie die Kosten möglichst gering halten und gleichzeitig gestalterisch
wertvoll sein sollte.
Nach eingehender Beratung beim Grundstückskauf , bezüglich
der Vor- und Nachteile der möglichen Grundstücke und ihrer Bebaubarkeit wurde
dieser Vorentwurf entwickelt.

Der daraus entwickelte Entwurf stellt sich wie folgt dar:
 |
Ansicht von Südwesten
Der mittige Wintergarten reicht vom Dach bis in den Garten, belichtet das
gesamte Haus und schafft ein Übergang von Innen nach Außen. Durch gesteuerte
Lüftungen im unteren und oberen Bereich, sowie durch außenliegende Begrünung und
innenliegende,
belüftete Verschattungen wird eine Überhitzung vermieden.
Balkone an Küche und Schlafzimmer ermöglichen in jedem Raum eine schnelle
Verbindung nach außen und spenden Schatten auf Teile der Südfassaden.
Das "Carport" verbindet die Außenanlagen mit dem Haus
und ist in dem gleichen Material erstellt. Das Glasdach des Carports lässt
den Bereich hell erscheinen und belichtete so noch den HWR, der über
eine Glastür erschlossen werden kann.
|
 |
Die Nordansicht mit Eingang und wenig Fenstern, Vordach und Windschutz,
rechts das Carport, links Gartengerätehaus. |
 |
Ansicht von Südosten.
im EG befindet sich ein fremdvermietetes Büro, welches durch die Trennmauer
seinen eigenen Außenbereich hat.
|
 |
Der Eingangsbereich
Ein wichtiges Kriterium der Planung war der Ostseeblick aus dem
zweiten Geschoß. Die leichte Hanglage von ca. 1,2m Gefälle erlaubt es
die Geschosse über drei Ebenen zu verteilen.
EG 1 mit Wohnen, Arbeiten und Anschluss an den Garten im Süden
EG 2, 1,5m höher mit der Erschließung über den Straßeneingang
und den HWR
DG wieder 1,0m höher als EG 2 mit Schlafen,Essen und Kochen. Da man
besonders beim Essen die
Zeit hat den Ostseeblick zu genießen, wurde dieser Bereich in das obere
Geschoß gelegt. Der Aufenthalt im Wohnzimmer
beschränkt sich meist auf die Abendstunden, in denen man sich vor dem Kamin
zurück zieht.
|
 |
Vom Wintergarten unter der Eßbrücke in das Wohnzimmer.
Der runde Kamin ist ein weiterer Mittelpunkt des Hauses und des Wohnens.
|
 |
Blick von der Küche auf die Eßbrücke.
Galerie zum Wintergarten und Tür in den Schlafbereich.
|
Das angestrebte, niedrige Kostenziel, bei einem gestalterisch hochwertigem
Haus, kann nur durch gegenseitige Abstimmung sämtlicher Details des Roh- und
Ausbaus zwischen Bauherr und Architekt eingehalten werden.
Dazu ist geplant, z.B. die Innenwände nur mit einem Pinselputz freihändig,
dünn zu rappen und zu streichen. Der Ausbaustandard wird auf
einem niedrigen Funktionsniveau gehalten, da teure Heizkörper etc. nicht die
Architektur verbessern Die Qualität des Entwurfs erlaubt auch einen
höheren Mietpreis, der so Kosten kompensiert.
Desweiteren wird der Eigenleistungsanteil individuell, nach den möglichen
Zeitressourcen der Bauherren erhöht, bis hin zu vorbereiteten und angeleiteten
Rohbauarbeiten.
Der 2,5 MB große, hier verlinkte
Kurzfilm stellt eine Um- und Durchfahrt des Hauses dar. |